Fragen und Antworten

Inzwischen haben uns neben unzähligen positiven Anrufen, Mails, Nachrichten und Botschaften auch eine Reihe von Fragen zur Kooperation mit PHOENIX erreicht. Diese werden wir laufend sammeln und hier beantworten.

Die Gesellschafter der pro AvO und PHOENIX sind Gründungspartner der neuen Gesellschaft. Damit bündelt die Gesellschaft sechs zentrale Marktpartner der deutschen Apotheke, die ihre Kraft und Strategiefähigkeit zum Wohle einer wohnortnahen Versorgung allgemein und im Dienste der Apotheke vor Ort im Besonderen einbringen werden. Ziel ist es über die Apotheke hinaus, die zentrale Plattform für alle Leistungserbringer zu werden.

Die Gesellschaft wird im Kern eine offene digitale Plattform entwickeln und betreiben, die dem Verbraucher Zugang zu Gesundheitsleistungen aggregiert digital anbietet. Damit entwickelt die Gesellschaft den Netzwerkgedanken der digitalen Gesundheitsversorgung konsequent verbraucherorientiert weiter. Bisherige sektorenbezogene Insellösungen werden nahtlos integriert und der gesamte Gesundheitsversorgungsprozess über die Plattform zugänglich gemacht. Das Joint Venture wird das Front-End gegenüber dem Verbraucher entwickeln und bereitstellen; hierfür werden bestehende Technologien der Gründungsmitglieder zusammengeführt. Die Plattform steht auch weiteren Unternehmen diskriminierungsfrei offen.

Speziell durch die Coronakrise hat die Nutzung digitaler Gesundheitsangebote signifikant zugenommen. Dabei sind aber die Medienbrüche und Silos offensichtlich geworden, die der Endverbraucher in der Form als störend empfindet bzw. die ihm nicht den Komfort bieten, den man heutzutage aus anderen Bereichen gewohnt ist. Den Gründungsmitgliedern ist dabei klar geworden, dass für den Verbraucher jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, entsprechende Omni-Channel-Lösungen übergreifender zu denken und technologisch zu entwickeln, um die damit einhergehenden großen Chancen der Marktveränderungen durch die Bündelung der Kräfte von Marktpartnern adäquat aufbauen zu können und den Marktteilnehmern zugänglich zu machen.

Teilnehmende Apotheken profitieren von einer leistungsstarken Technologie mit einer starken Verzahnung in alle für den Endverbraucher relevante Bereiche der Gesundheitsversorgung, um somit mit ihrem Leistungsspektrum für den Verbraucher professionell sichtbar zu werden und hierüber Kundenströme in die Apotheke vor Ort zu lenken. Die Teilnahme sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Apotheken vor Ort gegenüber Online-Apotheken. Dies gilt auch für alle sonstigen Leistungserbringergruppen, die ebenso im Fokus des Leistungsversprechens der neuen Gesellschaft stehen werden. 

Der USP ist, dass Verbraucher über eine Plattform ihren gesamten gesundheitlichen Versorgungsbedarf koordinieren und einfach auf Gesundheitsleistungen in den verschiedenen Sektoren zugreifen können. Das Angebot richtet sich an den Bedürfnissen der Patienten/Endkunden aus und bündelt erstmals Versorgungsleistungen aus unterschiedlichen Leistungssektoren auf einer neu entwickelten technischen Plattform. Die Plattform ist intersektoral ausgerichtet, technisch stark miteinander verzahnt und wird eine effiziente, aufeinander abgestimmte wohnortnahe Gesundheitsversorgung unterstützen. Der Vorteil der Plattform gegenüber einem reinen Online-Marktplatz liegt in der tiefen Integration des Back-Ends in die jeweiligen Systeme seitens der Leistungserbringer (z.B. Schnittstelle in die Arztsysteme, Warenwirtschaftssysteme, Abrechnungssysteme).

Die für den Endverbraucher relevanten Gesundheitsversorger sind wohnortnah und in der Regel sogar persönlich bekannt, sie stehen den Patienten beratend zur Seite. Diese persönliche Nähe und das daraus resultierende Vertrauens- und Beratungsverhältnis mit sozialer Bindung wird durch die neue digitale Plattform der Gesellschaft wertvoll ergänzt. Daraus entsteht ein klarer emotionaler, persönlicher und sozialer Vorteil gegenüber rein technologisch und Call-Center betriebenen Anbietern aus dem Bereich Distanz-/ Versandhandel, mit dem die neue Plattform im intensiven Wettbewerb stehen wird. Ebenfalls sind diese Anbieter reine Online-Anbieter und der Patient muss bei deren Nutzung häufig zwischen einer Vielzahl physischer oder digitaler Anwendungen wählen und wechseln bzw. koordinieren. Die neue Plattform soll hingegen nahtlos die unterschiedlichen Mehrwerte für den Patienten in einem Front-End integrieren, dass über zentrale Schnittstellen z.B. WaWi-Systeme, Abrechnungssysteme, Finanzdienstleistungen etc. miteinander verbindet.

Die Marken von pro AvO (apora) und PHOENIX (Deine Apotheke), etc werden in die Gesundheitsplattform eingebracht und das Joint Venture kann die bereits vorhandenen Technologien weiter verwenden.

Die digitale Plattform wird zeitnah einheitlich an den Start gehen und anschließend im Laufe der nächsten Monate und Jahre sukzessive ausgebaut.

Die technische Verzahnung mit der digitalen Plattform erfolgt auf offenen technischen Standards. Entsprechend funktioniert die Anbindung mit jedem Anbieter, der diese Standards in seine Systeme integrieren kann und mit der Joint Venture Gesellschaft ein Vertragsverhältnis eingegangen ist. Alle Apotheken werden unabhängig vom eingesetzten WaWi-System diese Plattform nutzen können. Die Schnittstellen dafür liegen offen. Wir unterstützen die Softwarehäuser bei der Integration.

Alle bestehenden Kunden dieser Systeme haben sich bereits heute für leistungsstarke Systeme entschieden und sind im Rahmen der eingesetzten Lösungen erfolgreich. Diesen Kunden werden wir zukünftig eine noch stärker genutzte, ganzheitlichere und vor allem technisch eng verzahnte digitale Plattform für eine erfolgreiche Zukunft anbieten können. Neben dem starken Ausbau der Plattform ändern sich nur formaljuristische Details und Kommunikationsmaßnahmen. Was sich ändert, hängt vom Einzelfall ab. Alle Apotheken sollen von diesem Ansatz profitieren.

Definitiv nein. Apotheker, die heute schon über die bestehenden Marken Technologien nutzen, haben für die neue Plattform die beste Ausgangssituation, um direkt von den Mehrwerten der weiter gefassten Plattform profitieren können.

Ziel ist es, neben apothekentypischen Services auch weitere Angebote aus dem Gesundheitsmarkt über die Plattform an den Endkunden zu vermitteln. Daher sind Verknüpfungen mit weiteren Gesundheitsberufen und Dienstleistungen fest eingeplant. 

Datenschutz steht bei uns an oberster Stelle. Daher werden auch alle technischen Infrastrukturen nicht nur der Gesellschafter, sondern vor allem auch der neuen Gesellschaft ausschließlich in Deutschland betrieben und unterliegen den strengen, europäischen Datenschutzregulierungen. Ein Austausch von Daten zwischen den Parteien erfolgt dabei ausschließlich in einem minimalen Umfang und nur im Rahmen der betrieblichen Notwendigkeit sowie der gesetzlichen Rahmenparameter.

Die gute Nachricht vorneweg: der Apotheker muss sich nicht für eine neue Plattform entscheiden, sondern alle bestehenden Kunden dieser Systeme haben sich bereits heute für leistungsstarke Systeme entschieden. Wir werden unseren Kunden zukünftig eine noch stärker genutzte, ganzheitlichere und vor allem technisch eng verzahnte digitale Plattform für eine erfolgreiche Zukunft anbieten können, ganz ohne Wechsel der Plattform! Die Bündelung der Kräfte aller Partner in einer Plattform wird zu einer sehr hohen Bekanntheit der neuen Plattform führen. Damit wird diese Plattform mehr Endverbraucher erreichen und über Mehrwerte zu der Apotheke vor Ort zu führen.

Der konkrete Zeitplan wird zum gegebenen Zeitpunkt kommuniziert.

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Danke,
Ihr apora Team